- Kategorie
- Gebote & Budget
- Was wird geändert
- Legt einen Datenausschluss (bidding data exclusion) für die abweichenden Tage an, pro Smart Bidding-Kampagne
- Umkehrbar
- Ja, der Ausschluss kann wieder entfernt werden
- Daten, die wir nutzen
- Kontoweite Tageszahlen (Klicks und Conversions) über 60 Tage, plus bestehende Datenausschlüsse in Google Ads
- Typischer Auslöser
- Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Tage mit mindestens der Hälfte deiner mittleren Tagesklicks, aber 0 gemessenen Conversions
- Priorität
- Mittel (Gebotsebene)
Was erkannt wirdTage mit normalem Traffic, aber 0 Conversions
AdBuilder betrachtet deine kontoweiten Tageszahlen und sucht nach Tagen, die nicht stimmen: Es kamen ganz normal Klicks rein, aber es wurde an diesem Tag keine einzige Conversion gemessen. Wenn dein Konto normalerweise jeden Tag Conversions erzielt, ist so eine Lücke verdächtig.
Oft steckt ein Messproblem dahinter: ein Conversion-Tag, das vorübergehend nicht auslöste, eine geänderte Dankeseite, ein defektes Skript oder ein anderer Tracking-Fehler. Es kann aber auch ein echter Einbruch sein, zum Beispiel ein ausverkauftes Produkt, ein kaputtes Bestellformular oder eine gerade beendete Aktion. Die Empfehlung meldet das Muster und überlässt die Schlussfolgerung bewusst dir, denn die Zahlen allein können diese beiden Fälle nicht auseinanderhalten.
Warum es wichtig istSmart Bidding lernt aus deinen Conversions, auch aus den falschen
Conversion-gesteuerte Gebotsstrategien in Google Ads (wie Ziel-CPA, Ziel-ROAS und Conversions maximieren) steuern deine Gebote auf Basis gemessener Conversions. Fiel deine Messung ein paar Tage aus, sieht Smart Bidding diese Tage als chancenlosen Traffic und zieht die Gebote nach unten. So zahlst du später für einen Einbruch, den es in Wirklichkeit nie gab.
Mit einem Datenausschluss sagst du Smart Bidding, dass es genau diese Tage beim Lernen ignorieren soll. Die Gebotsstrategie stützt sich dann nur auf korrekte Daten. Wichtig: Das ist nur der richtige Schritt, wenn die Messung wirklich kaputt war. Waren es echte schlechte Tage, sollte Smart Bidding gerade davon lernen und du solltest sie NICHT ausschließen.
Wie es funktioniertWie AdBuilder eine Messlücke aufspürt
Der Detektor schaut 60 Tage zurück auf Kontoebene und braucht mindestens 14 Tage mit Daten. Er läuft nur, wenn du mindestens eine Kampagne mit conversion-gesteuertem Smart Bidding hast, denn ohne eine solche Gebotsstrategie hat ein Ausschluss keine Wirkung. Auch muss dein Konto normal konvertieren: Der Tagesdurchschnitt liegt über 0,2 Conversions pro Tag, sonst sagt ein Tag mit 0 Conversions nichts aus.
- Abweichender Tag = mindestens die Hälfte deiner mittleren Tagesklicks, aber 0 gemessene Conversions.
- Die letzten 3 Tage zählen nicht mit. Conversions werden auf das Klickdatum gebucht und diese Tage laufen noch nach, weshalb 0 Conversions dort normal ist.
- Aufeinanderfolgende abweichende Tage werden zu einer Periode zusammengefasst.
- Eine Periode bleibt nur bestehen, wenn 0 Conversions statistisch fast sicher kein Zufall sind: Die Anzahl Conversions, die du an diesen Tagen normalerweise erwarten würdest (Tagesdurchschnitt mal Anzahl Tage), muss mindestens 3 betragen, und mehr, je mehr Tage wir durchsucht haben (eine Korrektur für mehrfaches Testen).
- Perioden, die in Google Ads bereits durch einen Datenausschluss abgedeckt sind, werden übersprungen. Nur eine neue, noch nicht abgedeckte Lücke führt zu einer Empfehlung.
Was du tun kannstErst deine Messung prüfen, dann erst ausschließen
Die Empfehlung nennt die genaue Periode, die Anzahl Klicks und die Anzahl Conversions, die du normalerweise erwarten würdest. Prüfe zuerst, ob deine Conversion-Messung an diesen Tagen funktionierte: hat jemand mit dem Tag mitgeschaut, war die Dankeseite erreichbar, wurde etwas an der Website oder am Skript geändert?
- Messung war kaputt: Wende die Empfehlung an. AdBuilder legt einen Datenausschluss für die Periode an. Standardmäßig gilt der für alle deine Smart Bidding-Kampagnen, aber du kannst selbst wählen, für welche Kampagnen der Ausschluss gilt.
- Es waren echte schlechte Tage: Schließe sie NICHT aus. Sonst entfernst du gesunde Daten und schickst Smart Bidding in die falsche Richtung.
- Bist du unsicher? Du kannst den Ausschluss später wieder entfernen. Die Aktion ist umkehrbar.
Veelgestelde vragen
Was ist ein Datenausschluss in Google Ads?
Ein Datenausschluss (bidding data exclusion) sagt Smart Bidding, dass es einen bestimmten Zeitraum beim Lernen aus deinen Conversions ignorieren soll. Du nutzt ihn, wenn deine Messung vorübergehend ausfiel, damit deine Gebotsstrategie sich nicht auf fehlerhafte Zahlen stützt.
Wann sollte ich Tage aus- oder nicht ausschließen?
Schließe nur aus, wenn deine Messung wirklich kaputt war, zum Beispiel ein Conversion-Tag, das nicht auslöste, oder eine geänderte Dankeseite. Waren es echte schlechte Tage (ausverkauftes Produkt, kaputter Bestellbutton, beendete Aktion), schließe sie nicht aus: Smart Bidding sollte gerade davon lernen.
Warum zählt AdBuilder die letzten Tage nicht mit?
Conversions werden auf das Klickdatum gebucht und laufen oft noch ein paar Tage nach. Die letzten 3 Tage laufen also noch nach, weshalb 0 Conversions dort normal ist. Diese Tage werden übersprungen, um Fehlalarme zu vermeiden.
Bei welchen Kampagnen funktioniert das?
Bei Kampagnen mit conversion-gesteuertem Smart Bidding: Search, Shopping, Display und Performance Max. Standardmäßig gilt der Ausschluss für alle deine Smart Bidding-Kampagnen, aber du kannst die Auswahl selbst anpassen.
Kann ich einen Ausschluss rückgängig machen?
Ja. Die Empfehlung ist umkehrbar: Der angelegte Datenausschluss kann wieder entfernt werden, wonach Smart Bidding diese Periode wieder mitzählt.