Gebote & Budget

Kampagne mit Kosten und 0 Conversions: was AdBuilder signalisiert und empfiehlt

Diese Empfehlung findet Suchkampagnen, die Geld kosten, aber in den letzten 30 Tagen keine einzige Conversion liefern. Für Werbetreibende, die Verschwendung stoppen wollen, ohne blind Kampagnen abzuschalten: AdBuilder zeigt, um welche Kampagne es geht, ob es sich um einen vorübergehenden Dip oder eine dauerhafte Null handelt, und ob du besser erst dein CPC oder Budget senkst, statt sofort zu pausieren.

In het kort
Kategorie
Gebote & Budget
Was es ändert
Pausiert die Suchkampagne (nach deiner Zustimmung); alternativ erst CPC oder Budget senken
Umkehrbar
Ja, eine pausierte Kampagne aktivierst du wieder
Daten, die wir nutzen
Kosten, Klicks, Conversions und Conversion-Wert pro Kampagne (letzte 30 Tage, bis 3 Tage zurück) plus 60 Tage Historie davor
Typischer Auslöser
0 Conversions und 0 Conversion-Wert bei mindestens 50 Euro Kosten und mindestens 30 Klicks über 30 Tage
Priorität
Hoch (Verschwendungsstufe); blockiert gleichzeitig das Hochskalieren derselben Kampagne

Was es signalisiertEine Kampagne ohne Conversions, die weiterhin Geld kostet

AdBuilder summiert pro Suchkampagne die Kosten, Klicks und Conversions der letzten 30 Tage. Findet es eine Kampagne, die zwar Budget ausschöpft, aber 0 Conversions und 0 Conversion-Wert liefert, taucht diese als Empfehlung mit dem Titel „Kampagne mit Kosten und 0 Conversions“ auf.

Die Meldung betrifft ausschließlich Suchkampagnen (Search). Andere Kampagnentypen haben ihre eigenen Prüfungen. Verschwendung bei Shopping wird zum Beispiel separat auf Produktebene betrachtet.

Die Frage „warum hat meine Kampagne keine Conversions“ beantwortet diese Empfehlung nicht mit einer Ursache, aber sie legt die Kampagne mit den exakten Kosten und Klicks klar auf den Tisch, damit du gezielt eingreifen kannst, statt sie laufen zu lassen.

Warum es wichtig istGeld, das ohne Ergebnis verpufft

Eine Kampagne mit 0 Conversions in Google Ads über einen vollen Monat bedeutet, dass jeder Euro in dieser Kampagne aktuell nichts einbringt. Bei der Empfehlung steht, wie viel im Zeitraum verschwendet wurde, und eine Schätzung, wie viel das pro Monat ausmacht, wenn du eingreifst.

Solange diese Meldung offen steht, blockiert AdBuilder auch Vorschläge, dieselbe Kampagne hochzuskalieren. Es ergibt keinen Sinn, das Budget einer Kampagne zu erhöhen, die du vielleicht gerade pausieren willst, daher werden diese widersprüchlichen Ratschläge vorübergehend zurückgehalten.

So funktioniert esDie Schwellenwerte und die Dip-versus-tot-Prüfung

Eine Suchkampagne wird markiert, wenn sie alle folgenden Bedingungen über das Fenster von 30 Tagen erfüllt. Dieses Fenster endet 3 Tage in der Vergangenheit, damit späte Conversions noch eingehen können und nicht als null gezählt werden.

Um Fehlalarme bei frischen Kampagnen zu vermeiden, bleiben Kampagnen jünger als 14 Tage außer Betracht. Die laufen sich noch ein, und 0 Conversions sagt dort noch nichts aus.

  • 0 Conversions und weniger als 1 an Conversion-Wert (damit eine Kampagne, die nur auf Wert misst, nicht zu Unrecht erfasst wird)
  • Mindestens 50 Euro Kosten im Fenster
  • Mindestens 30 Klicks im Fenster
  • Kampagne mindestens 14 Tage alt
  • Nur Suchkampagnen (Search)

So funktioniert esVorübergehender Dip oder dauerhaft tot

Bevor AdBuilder das Pausieren vorschlägt, betrachtet es die 60 Tage vor dem Fenster (Tag 31 bis 90). So bestimmt es, ob die Null neu ist oder schon länger anhält.

Hatte die Kampagne in diesem früheren Zeitraum noch Conversions oder Conversion-Wert, nennt AdBuilder das einen Dip: wahrscheinlich vorübergehend oder saisonal bedingt. Der Ratschlag lautet dann, nicht sofort zu pausieren, sondern erst das CPC bei teuren Keywords oder das Budget zu senken, damit du Traffic und Conversion-Chancen behältst.

Gab es auch in diesen 60 Tagen 0 Conversions, und liegt genug Historie vor (mindestens 14 Tage an Tageszahlen), ist die Null dauerhaft, und Pausieren ist der logische Schritt. Ist zu wenig Historie vorhanden, um das eindeutig zu sagen, meldet AdBuilder das ehrlich und empfiehlt zunächst eine mildere Anpassung. Die Begründung zeigt die Conversions pro Monat von alt nach neu, plus ein Diagramm über 90 Tage mit Kosten und Conversions.

Was du tun kannstPausieren, nachjustieren oder verschieben

Du behältst selbst die Kontrolle. AdBuilder ändert nichts in Google Ads, bis du zustimmst. Du hast diese Optionen:

  • Pausieren: AdBuilder setzt die Kampagne auf pausiert. Das ist umkehrbar, du aktivierst die Kampagne später einfach wieder.
  • Erst nachjustieren (empfohlen bei einem Dip): senke das CPC bei den teuren, nicht konvertierenden Keywords oder senke das Google Ads-Budget der Kampagne, und prüfe, ob sie sich erholt, bevor du pausierst.
  • Verschieben: lass die Empfehlung 30 Tage in Ruhe („später erneut prüfen“). Sie erscheint danach wieder, falls sich die Lage nicht verbessert hat.
  • Wegklicken: findest du die Meldung nicht relevant, blendest du sie aus.
Kampagne mit Kosten und 0 Conversions: was AdBuilder signalisiert und empfiehlt
Die Empfehlung in AdBuilder.

Veelgestelde vragen

Pausiert AdBuilder meine Kampagne automatisch?

Nein. Die Empfehlung ist ein Vorschlag. Es ändert sich nichts in Google Ads, bis du selbst zustimmst. Pausierst du letztlich, ist das umkehrbar: du schaltest die Kampagne später wieder ein.

Warum hat meine Kampagne laut dieser Meldung keine Conversions?

AdBuilder sieht, dass die Kampagne in den letzten 30 Tagen mindestens 50 Euro und 30 Klicks kostete, ohne auch nur 1 Conversion oder Conversion-Wert. Die Ursache (falsche Keywords, schwache Landingpage, Tracking) benennt diese Empfehlung nicht selbst, aber sie legt die Kampagne klar auf den Tisch, damit du gezielt nachschauen kannst.

Was, wenn es nur ein vorübergehender Dip ist?

Damit rechnet AdBuilder. Hatte die Kampagne in den 60 Tagen davor noch Conversions, wird sie als Dip markiert, und der Ratschlag ist, erst dein CPC oder Budget zu senken, statt sofort zu pausieren.

Gilt das auch für Shopping- oder Display-Kampagnen?

Nein, diese Empfehlung betrachtet nur Suchkampagnen. Verschwendung in anderen Kanälen wird über separate Prüfungen erfasst, etwa verschwendende Produkte in Shopping.

Warum endet das Fenster 3 Tage in der Vergangenheit?

Conversions kommen manchmal mit Verzögerung an. Indem das 30-Tage-Fenster 3 Tage früher endet, zählen späte Conversions noch mit, und eine Kampagne wird nicht zu Unrecht als Null-Conversion eingestuft.

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